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Oktober 31, 2022

Genderwahnsinn Bescheidenheit ist eine Zier – Gehalt verhandeln

Genderwahnsinn Bescheidenheit ist eine Zier - Gehalt verhandeln

So Mädels, jetzt reden wir mal Tacheles!

Ich bin seit mittlerweile über 15 Jahren im Bewerbertraining und Recruiting tätig. Und wisst Ihr was? Die leidige Diskussion rund um die unterschiedliche Gehaltsstruktur zwischen Mann und Frau hängt mir mittlerweile absolut zum Hals raus!

Um nicht zu sagen, sie verursacht massiven Brechreiz, wenn ich nur daran denke!
Es gibt nämlich einen einfachen Grund, warum gut qualifizierte Frauen weniger verdienen!


Sie kämpfen nicht für sich und für ihr Einkommen!


Okay – zugegebenermaßen, bei den Männern zieht sich der „Kampf“ durch ihre Evolution. In der Steinzeit, mit wilden Tieren und dem ein oder anderen Yeti oder – um nicht ganz so weit in der Geschichte zurückzugehen, in den 80er Jahren in der Bundeswehr. Das ist ein schönes Beispiel für Unterdrückung der Männer. Damals gab es in Deutschland nämlich noch eine Wehrpflicht. Aber nur für Männer! Die Männer absolvierten ihren Wehrdienst und die Frauen? Ich persönlich als Frau hätte zwar wenig Bestreben gehabt, zur Bundeswehr zu gehen, aber war diese damalige (männliche) Pflichtveranstaltung nicht auch schon eine Diskriminierung der Frau?


Doch, wo waren da eigentlich die UnterstützerInnen des Genderns? 


Erst viel später haben die Frauen auf freiwilliger Basis die Möglichkeit erhalten, in die Bundeswehr einzutreten.
Heutzutage dreht sich die Genderdiskussion zu einem nicht unerheblichen Prozentsatz um das Einkommen von Mann und Frau.

 

Obwohl viele Frauen wesentlich besser qualifiziert sind als Männer, verdienen sie auf dem gleichen Posten wesentlich weniger. Und warum?


Weil sie nicht bereit sind, für sich und ihr Gehalt zu verhandeln, zu kämpfen.
Ein Einzelfall? Von wegen! Wisst Ihr, wie oft ich schon erlebt habe, dass mir im Bewerbungsgespräch eine perfekt qualifizierte Frau gegenüber sitzt, die mir vom Arbeitgeber ans Herz gelegt wurde, dass er sie unbedingt in seinem Unternehmen haben will, er aber natürlich mit mega coolem Pokerface neben mir sitzt, um sich seine Begeisterung ja nicht anmerken zu lassen?

 

Und was geschieht dann?

 

Unsere Bewerberin, die einfach mit dem Finger schnippen müsste, um den Job zu bekommen, sitzt vor uns wie ein kleines Mädchen, im schlimmsten Fall noch mit passendem Augenaufschlag und versucht uns zu verkaufen, wie schlecht sie sich verkaufen kann, weil sie sich - übrigens wie viele ihrer KollegINNEN!!! - vor dem Gespräch keinerlei Gedanken gemacht hat über ihre Gehaltsvorstellungen.
Und glaubt mir, so etwas erlebe ich derzeit fast täglich und muss mich manchmal echt zusammenreißen, dass ich ruhig bleibe! Schütteln möchte ich diese Frauen.


Hier ein Beispiel aus der letzten Woche, ich besetze derzeit einige Stellen mit Fachkräften für Lagerlogistik. Dazu gehört Kommissionieren, Wareneingang, Warenausgang und das Bedienen von Ameise, Hubwagen, Gabelstapler fahren, und der Umgang mit dem echt super komplexen EDV-System etc. Keine Frage, für alle diese Arbeitsgeräte braucht man eine Ausbildung und der Job kann auch mal ganz schön stressig werden. Die Gehaltsstruktur liegt bei ca. 3.200 bis 3.700 Euro.


Und wisst Ihr was?


In der Regel bekommen die Männer locker die 3.700 Euro.

Die Frauen hingegen, die häufig nicht nur eine bessere fachliche Qualifikation haben, sondern auch wesentlich bessere Softskills, wenn es darum geht, über das große Ganze den Überblick zu behalten, die sitzen im Vorstellungsgespräch und erzählen, sie hätten sich 3.500 Euro vorgestellt, also 42.000 Euro pro Jahr.

Dann hören Sie etwas von Weihnachts- und Urlaubsgeld, und dann – was machen sie dann? Sie reden sich ein, sie seien eh schlecht im Verhandeln und ihnen ist der Job lieber als die Kohle und schwupps… sind es monatlich nämlich nur noch 3.250,- Euro, weil sie nämlich nicht durch 13 geteilt haben, sondern durch 12!
Mir fehlen da mittlerweile echt die Worte und ich kann das langsam nicht mehr mit ansehen.

Statt für sich selbst einzustehen und für eine gerechte Bezahlung selbstbewusst zu kämpfen, wird sich zurückgezogen auf den Prinzessinnenthron und schon ist es aus. Mit dem Selbstbewusstsein, mit einer gescheiten Argumentation im Vorstellungsgespräch und mit einer fundierten Erläuterung der an sich vernünftigen Gehaltsvorstellungen. Auch würde ich so gerne in die Tischkante beißen.
Wenn Ihnen das nicht passieren soll und sie raus möchten aus dieser Falle? Sie lernen wollen, im Vorstellungsgespräch sich selbstbewusst zu präsentieren und ihr Gehalt zu verhandeln? Dann klicken Sie jetzt hier!


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