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Januar 14, 2022

Darf ich wegen der Familie kündigen? Ja, es ist sogar meine Pflicht!

Darf ich wegen der Familie kündigen? Ja, es ist sogar meine Pflicht!

Darf ich wegen der Familie kündigen?

Die meisten Menschen gehen davon aus, dass das Wichtigste im Leben neben der Familie der Arbeitsplatz ist. Doch fast die Hälfte der Menschen (43 %) sind mit Ihrem aktuellen Job unzufrieden. Dennoch halten Sie daran fest, koste es was es wolle. Aber was soll es schon kosten? Ganz klar, neben der Gesundheit kann ein schlechter und zermürbender Job am Ende Ihr Familienleben zerstören. Doch wieso ist das so? Schließlich gibt es noch andere Prioritäten im Leben, wie Familie und Freizeit. Hierfür brauchen Sie jedoch Geld und darum halten Sie an Ihrem ungeliebten Job fest. Doch die meisten Menschen denken: "Darf ich wegen der Familie kündigen?" Ich  behaupte:" Ja, es ist sogar meine Pflicht!"

Mein Job ist meine Existenzgrundlage. Ich muss doch meine Familie ernähren!

Sicher, Sie haben einen Kredit, der ab bezahlt werden möchte. Das Auto Ihrer Frau wird demnächst den Geist aufgeben und der Gitarrenunterricht und der Sportverein Ihrer Kinder müssen auch regelmäßig bezahlt werden. Daher gehen Sie arbeiten, um der Verantwortung Ihrer Familie gegenüber nachzukommen. Das ehrt Sie und wenn Sie einen ausgefüllten Job haben, bei dem Sie jeden Montag motiviert und voller Energie in die neue Arbeitswoche starten, dann haben Sie Glück. Dann gehören Sie zu den wenigen Menschen, die Familie, Job und die damit verbundene finanzielle Sicherheit vereinbaren können, ohne sich dabei selbst aus den Augen zu verlieren.

Doch auch, wenn Sie in Ihrem Job zufrieden sind, schützt das die Harmonie in Ihrer Familie nicht. Denn zufriedene Arbeitnehmer arbeiten im Durchschnitt meist länger und haben in der Konsequenz auch weniger Zeit für ein soziales Leben. Denn Familie und Freunde leiden unter der hohen Arbeitsbelastung genauso wie Sie.
Ja, Sie haben richtig gehört. Auch Sie leiden unter Ihrem Job. Es kann bloß sein, dass Sie es noch nicht bemerken. Das tun Sie erst, wenn Sie mitten im Burn-Out stecken. Und vergessen Sie bitte nicht: Der Job ist nicht Ihr einziger Lebensinhalt. Insbesondere dann, wenn Sie eine Familie haben. Schließlich wollen Sie Ihre Kinder doch aufwachsen sehen und Sie in wichtigen Phasen des Erwachsenwerdens begleiten.

Doch bei den meisten Menschen sieht die Realität ohnehin anders aus, denn Sie sind, wie eingangs erwähnt, gar nicht erst zufrieden mit Ihrem Job. Dann wird die Arbeit und letztendlich auch die Familie zur Belastung. Ist das bei Ihnen auch so? Leisten Sie auch ständig Überstunden, Schicht- oder Bereitschaftsdienst? Werden Sie für Ihren Einsatz und Ihren Fleiß auch noch schlecht bezahlt? Lässt das Betriebsklima an Ihrem Arbeitsplatz zu wünschen übrig?

Haben Sie noch Zeit für Familie und Freunde?

Sie sind durch Ihre Arbeit also chronisch überlastet. Das kann langfristig einerseits zu Depressionen oder zu einem Burn-out führen. Zusätzlich wirkt sich die stressige Situation auf der Arbeit schnell auf Ihr soziales Umfeld aus. Dann passiert es schnell, dass Sie nach dem Feierabend nicht mehr in den Freizeit-Modus umschalten können. Sie müssen sich Zeitfenster in Ihrem Terminkalender raussuchen, um mit Ihrer Tochter für die nächste Mathearbeit zu lernen oder um mit Ihrer Frau oder Ihrem Mann mal wieder gemütlich essen zu gehen.

Sie sind physisch zwar zu Hause, aber geistig sind Sie noch bei der Arbeit. Sie können nicht abschalten, gehen im Geiste noch einmal den heutigen und natürlich auch schon den morgigen Tag mit all seinen Terminen durch. Die Situation belastet Sie so sehr, dass Sie mit Freunden und Familie kaum mehr ein privates Gespräch führen können. Alles dreht sich nur noch um Ihre Arbeit.
Spätestens jetzt haben Sie selbst erkannt: Es muss sich etwas ändern! Denn Ihre Familie soll Ihnen Kraft und Energie spenden und kein Eintrag im Kalender sein.

Ist es nun Ihre Pflicht zu kündigen, auch wenn Sie keinen neuen Job haben?

Meistens schreckt man vor einer Kündigung zurück. Aber warum? Es sind Glaubenssätze, die man von der Gesellschaft, von seinen Freunden oder seinen Eltern übernommen hat. Das sind Gedanken wie: „Ich muss meine Familie ernähren“, „Was sollen die anderen denken, wenn ich arbeitslos bin?„, „Wie soll ich meine Miete/meinen Immobilienkredit bezahlen?” und nicht zuletzt „Das Leben ist schließlich kein Wunschkonzert“. Lassen Sie uns an diesen Glaubenssätzen rütteln! Das heißt jetzt aber nicht, dass Sie Ihrem Chef morgen übereilt Ihre Kündigung auf den Tisch legen sollen. Zunächst müssen wir erst einmal herausfinden, in welche Richtung es in Zukunft beruflich für Sie gehen soll.

Ändern Sie Ihr Leben: nicht impulsiv, sondern Schritt für Schritt!

Den wichtigen ersten Schritt haben Sie ja schon erkannt. Sie wissen jetzt, dass Sie mit Ihrer Arbeit nicht, wie Sie früher gedacht haben, einen Beitrag zur Familie leisten. Vielmehr ist Ihr Job eine Belastung für Sie und Ihr Umfeld.

Im zweiten Schritt müssen wir nun gemeinsam herausfinden, wie Sie Ihr Arbeitsleben in Zukunft gestalten. Dazu sollten Sie sich einen Stift und ein Blatt Papier nehmen. Denken Sie jetzt zurück an Ihre Kindheit und Jugend. Was hatten Sie früher für einen Berufswunsch und was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie heute daran denken? Was sind Ihre Neigungen und Interessen und was können Sie besonders gut? Wobei bitten Sie andere Menschen um Hilfe? Beziehen Sie auch Freunde und Familie in Ihre Überlegungen mit ein.
Und jetzt sagen Sie mir bitte nicht, dass Sie keine Talente haben. Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass Ihr soziales Umfeld anderer Meinung ist! Aber was fangen wir jetzt mit den neu gewonnenen Erkenntnissen an? Überlegen Sie, in welchem Beruf Sie Ihre wahren Fähigkeiten einsetzen können. Müssen Sie dafür eine Weiterbildung machen oder gar eine Umschulung?

Nach diesem zweiten Schritt haben Sie noch keinen neuen Job und objektiv hat sich an Ihrer Situation auch nichts geändert. Aber oft hilft es auch, wenn wir zunächst unseren Blickwinkel ändern. Sie wissen nun, dass Sie im Job nicht glücklich sind und Sie auch etwas ändern müssen. Und Sie wissen, in welche Richtung Ihr zukünftiger Job gehen soll. Glauben Sie, alleine schon diese zwei Punkte werden Ihnen Auftrieb geben und Ihr Selbstbewusstsein aus dem Dornröschenschlaf aufwecken. Und wenn Sie erst einmal an diesem Punkt angekommen sind, ist der dritte Schritt nicht mehr weit: Sichten Sie mit der Brille Ihrer neu gewonnenen Erkenntnisse für Ihre berufliche Zukunft Stellenanzeigen und machen Sie sich aktiv auf die Suche nach einem neuen Job.

Glaubenssätze lassen sich ändern!

Man könnte sagen, dass Sie soeben Ihre Glaubenssätze verändert haben. Vielleicht lauten Sie jetzt: „Ich habe viele tolle Fähigkeiten und kann diese optimal in einen neuen Job einbringen. Dann kann ich auch weiter meine Familie ernähren“ oder „Ich werde einen neuen Job finden. Und selbst wenn ich ein paar Monate arbeitslos bin, dann ist das nicht das Ende der Welt”. Und das Leben ist sehr wohl ein Wunschkonzert, Sie müssen nur die Rolle des Dirigenten übernehmen!

Nun wollen wir zum Schluss noch die eingangs gestellte Frage beantworten, ob Sie wegen der Familie Ihren Job kündigen dürfen? Familie sollte immer an erster Stelle stehen und der Job sollte sie nicht gefährden. Sie sollten allerdings nicht kopflos kündigen. Machen Sie sich Gedanken über berufliche Alternativen und verändern Sie Ihr Leben Schritt für Schritt. Und am Ende kündigen Sie vielleicht Ihren Job und haben einen tollen Plan für eine berufliche Veränderung. Denn schon Konfuzius sagte: “Wähle einen Beruf, den du liebst und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten!”

Darf ich wegen der Familie kündigen? Ja, es ist sogar meine Pflicht! Überlegen Sie gut, ob Sie so weiter machen wollen wie bisher.

Diese Schritte alleine zu gehen, ist nicht immer leicht. Leicht wird es mit einem Menschen an Ihrer Seite, das sich darin auskennt ein Leben neu zu gestalten und den passenden Job zu Sie zu finden. Wenn Sie sich jetzt eine solche Begleitung wünschen, melden Sie sich jetzt an: Hier Klicken!

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