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Januar 12, 2020

ABC-Mitarbeiter – wie werden die Mitarbeiter kategoresiert?

ABC-Mitarbeiter – wie werden die Mitarbeiter kategorisiert?

Vor einigen Jahren erst habe ich die Begriffe A-Mitarbeiter, B-Mitarbeiter und C-Mitarbeiter von Steve Jobs gehört. Ich wurde neugierig und habe mich gefragt, was es damit auf sich hat.

Herausgefunden habe ich, dass Steve Jobs in seinem Unternehmen nur A-Mitarbeiter und B-Mitarbeiter gezielt haben wollte. Doch schauen wir zunächst, was sind überhaupt A-Mitarbeiter, B-Mitarbeiter und C-Mitarbeiter.


Der A-Mitarbeiter oder auch Star genannt

A-Mitarbeiter sind für die meisten Arbeitgeber ein Traum. Sie setzen sich für das Unternehmen ein um eine positive Entwicklung fördern.

Ein A-Mitarbeiter hat oder sollte folgende Eigenschaften haben:

  • Er arbeitet mit Verstand
  • Alles hat Hand und Fuß
  • Er ist mit dem Herzen bei der Arbeit
  • Er ist sehr engagiert
  • Erfolge zeichnen ihn aus
  • Er übertrifft seine gesteckten Ziele
  • Er steht zum Chef/zum Unternehmen

Folge: Jedes Unternehmen sollte das Bestreben haben, möglichst viele A-Mitarbeiter zu haben.

Ein B-Mitarbeiter verfügt über diese Eigenschaften:

  • Dieser Mitarbeiter macht Dienst nach Vorschrift
  • Überstunden sind nicht geplant
  • Er ist eher als neutral einzustufen
  • Er fällt weder negativ noch positiv auf
  • Für diese Personengruppe gibt es in Amerika den Begriff „nine-to-five“

Folge: Diese können sich bei der richtigen Textzusammenstellung zu A-Mitarbeitern entwickeln.

Die C-Mitarbeiter haben diese Eigenschaften:

  • Sie arbeiten nur so viel wie nötig
  • Sie schaden zum Teil den Unternehmen
  • Sie stehen nicht hinter ihrem Chef/Kollegen
  • Sie stören den Betriebsfrieden
  • Sie ruhen sich auf die Leistung der anderen aus

Folge: Sie sollten entlassen werden, da sie das Unternehmen nachhaltig schädigen

so Steve Jobs...


...ging davon aus, dass A-Mitarbeiter auch gerne mit A-Mitarbeitern arbeiten und auch gut mit B-Mitarbeitern zusammen arbeiten können. Hingegen können A-Mitarbeiter überhaupt nicht mit C-Mitarbeitern zusammenarbeiten. Steve Jobs hatte bei seinen Mitarbeitern folgendes beobachtet. Dass B-Mitarbeitern in Zusammenarbeit mit A-Mitarbeitern diese sich im Laufe der Zeit zu A-Mitarbeitern entwickeln können.

Eine weitere Annahme von Jobs war, dass C-Mitarbeiter schädlich sind für jedes Unternehmen sind. Seine Schlussfolgerung ist deshalb, dass C-Mitarbeiter entlassen werden müssen. Und er geht noch einen Schritt weiter. Ähnlich wie das Verhalten der A-Mitarbeiter ist auch das Verhalten von C-Mitarbeitern „ansteckend“.

Das heißt, hat ein Unternehmen wenige A-Mitarbeiter und einige B & C-Mitarbeiter, so wird es sich folgendermaßen entwickeln:

Die A-Mitarbeiter werden das Unternehmen verlassen, da sie sich nicht entfalten können und sich von den anderen „behindert“ fühlen. Es bleiben die B-Mitarbeiter und C-Mitarbeiter.

Das „destruktive“ Verhalten der C-Mitarbeiter „steckt“ die B-Mitarbeiter an, sie passen sich mit ihrer Arbeitsleistung nach unten an.

Folge: Es wird nicht mehr gearbeitet als unbedingt notwendig!

Wie filtern Unternehmen Star-Mitarbeiter heraus?

Manche Firmen investieren in ihre Mitarbeiter nicht nur in Form von Lohnzahlungen, sondern auch in Form von Schulungen und Sonderzahlungen. Dafür erwarten die Unternehmen auch eine Gegenleistung von den Angestellten. Die Investitionen sollen sich bezahlt machen und so schauen Unternehmen ganz genau hin, wer ein A-Mitarbeiter ist (Spitzenmitarbeiter) oder eher ein C-Mitarbeiter ist (unzuverlässig usw.).

Doch wie lässt sich herausfinden, ob ein Mitarbeiter eher zur Gruppe A, B oder C gehört? Manche Firmen haben sich für die Beurteilung einen Fragebogen entwickelt. In diesem Bogen werden Fragen zur Person, zum Verhalten und über die Einstellung zum Unternehmen gestellt. Die Mitarbeiter sowie die Chefs füllen diesen Bogen aus.

Beide Parteien füllen exakt den gleichen Fragebogen aus, damit eine anschließende Beurteilung stattfinden kann. Manche Firmen vergeben Punkte und andere wiederum Noten. Anhand der Punkte oder Noten wird dann festgelegt, ob der Mitarbeiter zur Gruppe A, B oder C gehört.

Welche Fragen eignen sich zum Herausfiltern der passenden Gruppierung?

Anhand der nachfolgenden Beispiele können Unternehmen herausfiltern, zu welcher Gruppe der jeweilige Mitarbeiter gehört. Diese Fragen/Punkte werden von beiden Seiten beantwortet.

Folgendes könnte in einem Mitarbeiterbogen stehen:

  • Wie ist die Fachkenntnis?
  • Wie sieht es mit Weiterbildung aus?
  • Interesse an Weiterbildung?
  • Einsatzbereitschaft, bereit auch mal länger zu arbeiten?
  • Übernahme von Verantwortung?
  • Zusammenarbeit mit Kollegen, Vorgesetzten?
  • Wie ist die Einstellung zum Unternehmen?
  • Wie flexibel ist die Arbeitszeitgestaltung?
  • Wie ist die Motivation am Arbeitsplatz?

Dies sind ein paar Fragen/Eckpunkte, die in einem solchen Bogen vorkommen können. Anhand der Antworten werden Punkte vergeben oder Noten.

Welches Ziel verfolgen Firmen mit der Kategorisierung ihrer Mitarbeiter?

Ziel ist es herauszufinden, welche Mitarbeiter das Unternehmen beim Erreichen der Unternehmensziele unterstützen und welche eher störend sind.

A-Mitarbeiter stehen voll hinter ihrer Arbeit und der Firma, B-Mitarbeiter sind eher unauffällig und die C-Mitarbeiter sind störend bis zerstörend.

C-Mitarbeiter kann sich ein Unternehmen nicht erlauben, denn sie stören nicht nur das Betriebsklima, sondern sie bieten auch keinerlei Unterstützung an. Ein C-Mitarbeiter arbeitet meist nach dem Motto „Team – Toll, ein anderer Macht's“. Diese Einstellung wird heute weder gerne von Firmenchefs noch von Kollegen gesehen.

Ideal ist es, wenn die Mehrheit der Angestellten in die Gruppe A gehört. B-Mitarbeiter werden weiter beobachtet, doch C-Mitarbeiter dürfen mit einer Entlassung rechnen, sobald sich eine Möglichkeit dazu bietet.

Welche Schlüsse können Sie nun als Mitarbeiter für sich ziehen?

Schauen Sie einmal kritisch hin, bei sich selbst, wo würden Sie sich selbst einsortieren, wenn sie sich einmal aus der Perspektive eines Vorgesetzten betrachten?

Seien Sie dabei ehrlich mit sich selbst, es erfährt ja niemand! Wenn Sie dabei feststellen sollten, dass sie ihre Arbeit eher als lästiges Übel betrachten. Dann dürfen sie, wenn sie wollen, darüber nachdenken, wo und was sie lieber machen möchten. Sollten Sie feststellen, dass Sie nichts ändern können, ja dann ist das so.

Wenn Sie jedoch feststellen...

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