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Januar 14, 2020

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Eines Tages muss Phil in Pennsylvania vom sogenannten Murmeltiertag berichten. Nur widerwillig und fluchend fährt er dort hin. Dieser findet jährlich am 2. Februar statt und Murmeltiere fungieren als Wetterorakel.

Aufgrund eines Schneesturms kommt er nach den Dreharbeiten nicht mehr nach Hause. Daher muss er im Ort, der den unaussprechlichen Namen Punxsutawney trägt, übernachten.

Ab dem Folgetag erlebt er jeden Tag exakt gleich und ist in einer Art Zeitschleife gefangen. Dieses Los muss er so lange ertragen, bis er sich zu einem “besseren” Menschen entwickelt hat.

Phil ist in einer Zeitschleife gefangen

In der ersten Zeit verzweifelt Phil fast an der Situation und seinem Verstand. Nach und nach kann er aber durch sein Wissen aus der Zukunft Geld und Ruhm erlangen, was ihn allerdings schon bald langweilt und unzufrieden macht. Schließlich versucht er sogar Selbstmord zu begehen, was jedoch nicht klappt.

Langsam versteht Phil, was mit ihm geschieht.

Phil entscheidet sich, seine Zeit sinnvoll zu verbringen und gibt seinem Leben Schritt für Schritt einen anderen Sinn. Er nutzt die wiederkehrende Zeit daher zu seiner persönlichen Weiterbildung und lernt neue Dinge, wie zum Beispiel Klavierspielen oder das Schnitzen von Eisskulpturen.

Phil trifft eine Entscheidung.

Er steigt aus seinem festgefahrenen Alltag aus und beginnt, anderen Menschen zu helfen. Aus dem egozentrischen Phil wird ein Wohltäter. Erst als er das geschafft hat, endet die Zeitschleife, in der er gesteckt hat.

Kennen Sie auch das Gefühl von Phil?

Bestimmt kommt Ihnen nicht nur der Film bekannt vor, sondern vielleicht auch das Schicksal von Phil.

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Könnte es sein, dass es Ihnen ähnlich ergeht? Tag für Tag stehen Sie zur gleichen Zeit auf, duschen, frühstücken, fahren zur Arbeit und pünktlich abends wieder nach Hause. Auch die Aufgaben im Job sind immer gleich und ohne jegliche Abwechslung. Fast schon mechanisch und ohne nachzudenken, führen Sie Ihren Job aus.

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Dies führt dazu, dass Sie unzufrieden sind und morgens ohne Motivation und Energie ihre täglichen Arbeitsaufgaben verrichten. Durch die ständige Monotonie fühlen Sie sich vielleicht gefangen und sind noch gar nicht auf die Idee gekommen, etwas zu verändern.

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Eigentlich unterfordert oder überfordert, fühlen Sie sich zunehmend träge und permanent müde. Im schlimmsten Fall führt dieser Zustand der Unzufriedenheit zu einem Burn-Out oder einer Depression.

Morgens sehnen Sie sich erst nach der Mittagspause, dann nach dem Feierabend und schließlich nach dem Wochenende. Einzige Highlights in Ihrem tristen und grauen Arbeitsalltag sind Ihre Urlaubstage. Doch davon haben Sie wahrscheinlich nicht mehr als 30 im Jahr.

Was ist schlecht an einem Murmeltier?

Nichts. Gewohnheiten machen einen guten Teil des Lebens aus.

Jetzt sagen Sie auch vielleicht:

“Macht doch nichts. Ich lebe ja nicht, um zu arbeiten. Ich arbeite, um zu leben. Arbeit ist nun einmal kein Zuckerschlecken und muss nicht Spaß machen! Wichtig ist, dass ich jeden Monat mein Geld auf dem Konto habe.”

Ja, vielleicht hatten Sie bisher noch nicht die Idee, dass Sie dies überhaupt ändern können.

Richtig ist, dass Sie Geld für ein lebenswertes Leben brauchen. Von Spaß alleine können Sie Ihren Lebensunterhalt nicht finanzieren. Es findet auch nicht jeder seine absolute Berufung, von der er auch noch leben kann. Und nicht jeder läuft permanent mit einem übermäßig zufriedenen Grinsen voller Erfüllung durch den Arbeitstag.

Wichtig ist jedoch, dass Sie einen Job haben oder finden, an dem Sie grundsätzlich Spaß und Freude haben. Dies sollte auch der Fall sein, wenn sich Routinen einschleichen, denn nur so bekommen Sie deutlich mehr Lebenszufriedenheit.

Auch Sie können die Zufriedenheit im Job finden,

Ihrem Arbeitsalltag mehr Farbe geben und ihn schrittweise neu gestalten. Dazu müssen Sie Ihr Murmeltier gar nicht verjagen. Schließlich ist der Mensch von Natur aus ein Gewohnheitstier.

Rituale in unserem Alltag sind sogar wichtig,

denn Sie vermitteln uns ein Gefühl von Struktur, Sicherheit und nicht zuletzt Kontrolle. Gewisse Routinen sind also durchaus lebensnotwendig.

Sie denken zum Beispiel morgens gar nicht darüber nach, dass Sie sich die Zähne putzen müssen. Sie tun es einfach. Denn es ist eine Routine, die Ihnen Ihr Zahnarzt danken wird.

Gefährlich wird das Murmeltier erst, wenn sich starre Gewohnheiten entwickeln und Sie sich dadurch selbst im Weg stehen.

Ein Beispiel: Es wird ein neues Computersystem am Arbeitsplatz eingeführt, eine neue Windows-Version. Das kennen wir alle. Wir alle fluchen und verfluchen diese Veränderung.

Und jetzt geht es um Folgendes: wie starr sind Ihre Gewohnheiten? Wie gehen Sie selbst mit diesen Veränderungen um? Sind diese Veränderungen willkommen? Oder sind sie lästig? Wenn die Veränderungen unerwünscht sind, dann führt das zu der oben beschriebene Unzufriedenheit.

Doch auch Murmeltiere sind neugierig. Wann wecken Sie Ihre Neugier?

Wenn Sie nun entdeckt haben, dass vieles in Ihrem Leben Routine ist und Sie sich darin gefangen fühlen, dann ist hier die gute Nachricht:

Sie müssen gar nicht Ihren Job kündigen.

Ihr Hab und Gut verkaufen und sich auf eine Selbstfindungsreise in einen indischen Ashram begeben und anschließend über diese Erfahrung ein Buch schreiben.

Nein! Sie dürfen die Neugier Ihres Murmeltiers wecken.

Oft sind es nämlich kleine Schritte, die eine große Veränderung mit sich bringen. Vielleicht ist Ihre Arbeit gar nicht so schlecht und monoton, wie Sie denken. Schauen Sie sich daher Ihren Arbeitsalltag einmal genauer an. Und denken Sie daran, was Sie einmal dazu gebracht hat, Ihren heutigen Beruf und Ihren Arbeitgeber zu wählen.

Passen diese Motive heute noch zu Ihnen oder sind Sie daraus entwachsen, ohne Ihre Tätigkeit an neue Bedürfnisse angepasst zu haben? Stellen Sie sich außerdem die Frage, wem Ihre Arbeit vielleicht hilft und was Sie damit bewirken können.

Aber Vorsicht: Auch hier gilt, dass Sie mit Ihrer Arbeit keine bedrohte Tierart vor dem Aussterben bewahren müssen. Als Angestellter ist es völlig normal, dass sie nur einen kleinen Teil zum großen Ganzen beitragen. Versuchen Sie daher den Wert und die Bestimmung wieder neu zu entdecken.

Auch Murmeltiere lernen dazu. Wie erlernen Sie Neues?

Wenn Sie die Frage nach dem Sinn Ihrer Tätigkeit wirklich gar nicht mehr beantworten können, dann sollten Sie tatsächlich überlegen, sich neuen Herausforderungen zu stellen und sich neue Ziele zu setzen. Nein, Sie müssen auch jetzt noch kein Kündigungsschreiben verfassen.

Überlegen Sie gut, wohin Sie wollen und ob Ihnen dafür Kenntnisse fehlen. Schauen Sie sich nach Weiterbildungsmöglichkeiten um. Vielleicht gibt es sogar in Ihrer Firma ein hauseigenes Weiterbildungsprogramm. Das haben Sie bisher vielleicht nur nicht wahrgenommen, weil Ihr träges Murmeltier Sie davon abgehalten hat.

Wenn dies nicht der Fall ist, informieren Sie sich nach externen Möglichkeiten einer Fort- oder Weiterbildung. Jetzt könnte es sein, dass sich das Murmeltier meldet und Sie vor den Kosten warnt. Sprechen Sie mit Ihrem Chef über eine mögliche Finanzierung. Meistens kommt es in der Führungsebene sogar gut an, wenn sich die Mitarbeiter proaktiv weiterbilden möchten.

Wagen Sie zusammen mit Ihrem Murmeltier etwas Neues!
Am Ende hat Phil die Wandlung geschafft. Auch Sie können diese Wandlung schaffen.

Wenn das alles nichts nützt und Sie sich immer noch gefangen in einem für Sie sinnlos gewordenen Arbeitsumfeld fühlen, ist es wirklich Zeit für eine Veränderung.

Treffen Sie eine Entscheidung!

Schauen Sie sich erstmal in Ihrer Branche um. Welche Arbeitgeber gibt es dort? Und welche Ihrer Fähigkeiten können Sie sogar nutzen, um Ihre Branche oder Ihr Tätigkeitsfeld komplett zu wechseln?

Wichtig ist es in dieser Phase, dass Sie aktiv am Ball bleiben und regelmäßig Bewerbungen schreiben. Mit der Zeit bekommen Sie hierin mehr Erfahrung und können sich zum Beispiel auch in Bewerbungsgesprächen üben.

Dieser Schritt ist für die meisten Menschen die größte Hürde. Denn es ist mühevoll und braucht Zeit. Wie nervig das ist, kenne ich aus eigener Erfahrung. Doch das muss für Sie nicht so sein.

Es gibt eine Abkürzung

Als Trainerin mit über 15 Jahren Erfahrung habe ich ein System entwickelt, das eine deutliche Abkürzung zu Ihrem Wunschjob ist. Es gibt eine Abkürzung, um Ihre Bewerbungsbemühungen entscheidend zu verbessern. Damit sind Sie dann deutlich schneller und bekommen schneller Einladungen zum Vorstellungsgesprächen. Wenn Sie nun auch diese Abkürzung für sich nutzen wollen, dann laden Sie sich mein kostenfreies Workbook: "5 Fehler, die Sie in Ihrem Bewerbungsschreiben unbedingt vermeiden sollten..." runter. Ja ich nehme die Abkürzung zum Bewerbungserfolg und klicke hier.

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