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Januar 12, 2020

What is in for me? Was sagen Stellenanzeigen aus?

What is in for me? Was sagen Stellenanzeigen aus?

Kurzer Rückblick

In einem meiner Blogbeiträge (Drum prüfe, wer sich ewig bindet) ging es thematisch um die wachsende Unzufriedenheit am Arbeitsplatz.

Nicht nur meine Kundin hat eine Zeit gebraucht bis sie den Entschluss getroffen hatte, die Stelle zu wechseln, sondern es geht vielen so. Mit der Entscheidung den Arbeitgeber zu wechseln beginnt das Lesen von Stellenanzeigen und dies ist gar nicht so einfach.

Bereits in den Stellenanzeigen gibt es nette Codes, die uns so manches glauben lassen, was aber in der Realität nicht so gemeint ist.

Das-Lesen von Stellenanzeigen ist gar nicht so leicht

Ich werde Ihnen heute vom Lesen von Stellenanzeigen berichten, damit Sie nicht in die eine oder andere Falle tappen. Ich möchte, dass Sie wirklich Ihren Job finden, bei dem Sie glücklich werden.

Ein ideales Beispiel für eine Stellenausschreibung

Gemeinsam gehe ich jetzt mit Ihnen einmal eine typische Stellenanzeige Schritt für Schritt durch. Diese Stellenanzeige ist für eine Stelle als TeamleiterIn und so lautet der Text:

Für unser junges dynamisches Team und unseren jungen dynamischen Unternehmen suchen wir weiterhin kommunikationsstarken, serviceorientierten und kundenfreundlichen Teamleiter/In für unseren Kundensupport. Weitere Aufgaben sind der Service am Telefon, per Skype, E-Mail und Social Media.

Junges, dynamisches Team –

hinter diesem Begriff kann so einiges stecken. Oft ist es so, dass das Team noch recht jung ist und somit fehlt es an Berufserfahrung. Auch wenn es an Berufserfahrung fehlen kann, an Selbstbewusstsein mangelt es oft weniger.

Die "Halbstarken" sind oft in jungen Teams unterwegs und reden können diese oft gut. Was hinter dem Gesprochenen steckt, ist nicht immer so ideal. Ein Teamleiter, der ein solches Team leiten soll, hat auf jeden Fall einiges zu tun. Neben den Arbeiten als Teamleiter kann es öfter vorkommen, dass die Rolle eines Schied- oder Friedensrichter übernommen werden muss.

Junges Unternehmen –

meist bedeutet dies, dass es sich um ein noch frisches Unternehmen handelt.  Start-ups sind meist erst vor kurzem gegründet worden. Das bedeutet, dass es sich noch am Markt beweisen muss. Deshalb bietet noch keine große Job-Sicherheit.

Oft herrscht noch das blanke Chaos. Es fehlt in vielen Fällen an Strukturen.  Auch die Führungsebene muss sich erst mal beweisen. Dies kann eine Chance sein, es kann jedoch auch das genaue Gegenteil sein. Eins ist sicher, bei diesem Job steht einiges an Arbeit und Durchhaltevermögen an.

Wer schon einmal einen „Flohzirkus“ geleitet hat, wird keine Probleme haben Struktur ins Team zu bringen. Der Vorteil von einem jungen Unternehmen ist, die meisten Mitarbeiter sind hoch motiviert und glauben fest an die Erreichung der Ziele.

Teamleiter Kundensupport –

Kundensupport ist nichts anderes als Kundenservice. Wer vorher noch nicht in diesem Bereich gearbeitet hat, sollte sich bewusst sein, dass dort ein dickes Fell benötigt wird. Im Kundensupport gibt es nämlich nicht nur Lob, sondern auch Kundenanrufe/-mails, die alles andere als freundlich sind.

Gerade im Endkundenbereich kann es öfter mal unschöne Kundengespräche geben. Am Telefon fallen eher die Hemmungen, als beim direkten Augenkontakt. Die zahme Hausfrau kann da schon einmal zum brüllenden Löwen werden. Diese Situationen sind oft kniffelig und vom Teamleiter wird verlangt, dass er diese Telefonate meistert – und diese gegebenenfalls auch für sein Team übernimmt.

Zeitlich flexibel –

Dieser Begriff steht nicht in der von mir als Beispiel genommenen Stellenausschreibung, doch dieser ist sehr beliebt. Viele Firmen suchen einen zeitlich flexiblen Mitarbeiter. Dahinter stecken oft viele Überstunden, Schichten und na ja am besten sollte das Privatleben beendet werden.

Firmenhandys sind nicht immer ein Segen, sondern können auch ein Fluch sein. Ich möchte damit sagen, wer zeitlich flexibel ist, sollte dies nicht so direkt erwähnen, denn ansonsten ist es aus mit der Flexibilität. Ich hoffe, Sie verstehen wie ich das meine...

Neben diesen Begriffen gibt es noch viele mehr. Diese alle aufzuführen, würde wohl ein paar Seiten beanspruchen. Ich helfe Ihnen aber beim Lesen der Stellenanzeigen, dies gehört mit zu meinem Coaching. Dazu habe ich meinen Erfolgs-Bewerber-Kurs entwickelt, in diesem zeige ich Ihnen sehr genau, wie Sie Stellenanzeigen lesen. Hier geht es zum Erfolgs-Bewerber-Kurs.

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